1965 von Rotheide und Gerhard Narholz gegründet, hat sich Sonoton mit über 200.000 Musiktiteln aus 60 internationalen Labels und Vertretungen in 35 Ländern zum weltweit größten unabhängigen Anbieter von Production Music entwickelt.

Hunderte von Komponisten, Musikern und Produzenten rund um den Globus sorgen dafür, dass die Library jährlich um mehr als 60 CDs aller möglichen Musikrichtungen, Stile, Besetzungen und Genres aus eigener Produktion wächst. Dazu kommen jedes Jahr über 150 CDs aus internationalen Katalogen.


2011
Mit über 260.000 Tracks und 5.200 CDs im Repertoire untermauert Sonoton die weltweite Führungsposition. Die beliebte SONOfind App ist nun auch für Android-Handys verfügbar. SONOfind Online bietet bahnbrechende Neuerungen wie die Ähnlichkeitssuche oder die WAV-Kurven, auf denen man den Verlauf eines Titels verfolgen kann. Der Newsletter "Neuerscheinungen" informiert monatlich. Es werden 19% mehr Aufnahmen angehört und 10% mehr Titel heruntergeladen als im Vorjahr.


2010
Sonoton bringt als erste europäische Music Library eine Musiksuche-App für iPhone, iPad und iPod touch auf den Markt. Über 4.948 Komponisten weltweit sind für Sonoton tätig. 70 Label aus Argentinien, Australien, Belgien, Deutschland, England, Frankreich, Holland, Kanada, Polen, Schweden, Spanien, Südafrika, Tschechien und USA reflektieren die internationale Vielfalt der Sonoton Musik. "The Hurt Locker" erhält 6 Oscars mit einer Komposition von Norman Candler in einer dramaturgisch wichtigen Szene. Sonoton startet im September mit seinem Facebook-Auftritt und einem Infoblog mit Antworten auf relevante Fragen zur Musiksuche, zur GEMA, zur HD MusicStation uvm.


2009
Mit über 1 Mio. Streams im Jahre 2009 ist SONOfind online die führende Musikdatenbank im deutschsprachigen Raum. Über 21.000 Filme, Serien und Serienfolgen in deutschen Fernsehprogrammen beinhalten Sonoton Musik. Auf der Geräuscheseite geht Mitte des Jahres das Guthabenkonto online. SONOfind, online und offline, wird ständig weiter entwickelt, unter Anwendung der jeweils aktuellsten Technologien. Sonoton repräsentiert Ende 2009 über 200.000 Tracks von 60 internationalen Labels. Der Sonoton Komponist und Gitarrist Brian Tarquin wird für den Emmy Award nominiert.


2008
Die Geräuschedatenbank www.sonosoundfx.de geht online. SONOTON wächst und erweitert seine Büroräume. Die Labelliste Ende 2008 beinhaltet über 58 internationale Libraries. SONOfind online startet auch japanisch und chinesisch, mit den gleichen Suchfunktionen und Features wie das deutschsprachige Suchprogramm. Die Schallmauer von 3.000 CDs wird durchbrochen. Die HD MusicStation wird erweitert und umfasst 45 internationale Labels. Über SONOfind online werden 133.680 Titel herunter geladen, 410.739-mal wurde nach Musik gesucht und insgesamt gab es 2,45 Millionen Streams. Damit ist SONOfind online eines der führenden Musiksuchprogramme weltweit.    


2007
SONOTON vertritt in Deutschland und Österreich 33 internationale Labels, das neue virtuelle Label SCDV wird gegründet. SONOTON bietet seinen Kunden als neue Serviceleistung Workshops an. Unter www.sonofind.de können gewünschte Titel neben MP3 auch als WAV herunter geladen werden. Die HD MusicStation beinhaltet mittlerweile 180.000 Titel. Die Features bei SONOfind werden ständig erweitert und den Kundenbedürfnissen angepasst.


2006
Als erste Music Library präsentiert SONOTON mit der HD MUSIC STATION sein gesamtes Repertoire von über 130 000 Titeln mit Offline-Suchprogramm auf Festplatte.


2001
SONOTON eröffnet ein neues digitales 5.1 Musikstudio und präsentiert die erste Library DV mit 5.1 Mischungen großer Orchesteraufnahmen.


1998
Als erste Music Library präsentiert SONOTON ein Musiksuchprogramm Online und macht sein gesamtes Repertoire über das Internet zugänglich.


1997
SONOTON startet die eigene Geräuscheserie SONOspheres. Der Schwerpunkt liegt auf längeren Atmosphären, aufgenommen mit Dolby Surround Technologie.


1995
SONOTON nimmt sein eigenes Musikstudio in Betrieb. Mischungen von Produktionen aus aller Welt können jetzt im eigenen Haus auf verläßlich hohem Qualitätsniveau durchgeführt werden.


1993
SONOTON etabliert sich auf dem amerikanischen Markt. Seine Musik ist in unzähligen Kino- und Fernsehproduktionen aus Hollywood präsent. Ausgesuchte amerikanische Produzenten besorgen exakt auf die Bedürfnisse des amerikanischen Marktes zugeschnittene Produktionen US-typischer Musikrichtungen. Beim SONOTON-Repräsentant in Amerika, ASSOCIATED PRODUCTION MUSIC (APM), begleitet ein eigener "SONOTON US-Director", Elisabeth Oei, die Weltfirma aus München auf dem Weg zur führenden US-Marke.


1992
Als erste Music Library präsentiert SONOTON ein eigenes Musiksuchprogramm auf Diskette. SONOFIND wird später für PC und MAC ausgebaut und um Suchfunktionen auf Trackebene erweitert (SONOFIND PLUS).


1991
SONOTON macht seinen Kunden die renommierte Klassik-CD Serie SONIA für Illustrationszwecke zugänglich.


1987
SONOTON gründet das Label CNS (COMMERCIALS NON STOP), das seitdem Tausende Spezialproduktionen zur Illustration von Werbespots veröffentlicht hat.


1985
SONOTON übernimmt die Vertretung des schwedischen Geräusche-Labels DIGIFFECTS und macht es in kurzer Zeit zur erfolgreichsten Geräuscheserie Deutschlands.


1984
Als erste Music Library vollzieht SONOTON den Übergang ins digitale Zeitalter und veröffentlicht Production Music auf CD.


1981
SONOTON gründet sein einzigartiges Ethno-Label SAS (SONOTON AUTHENTIC SERIES). Es veröffentlicht in den Folgejahren authentisch produzierte und eingespielte Musik aus über 100 Ländern und Kulturen der Erde


1975
SONOTON ist Marktführer für Archivmusik in Deutschland und bringt das englische Label KPM auf den deutschen Markt. Weitere internationale Labels folgen.


1973
EMI kauft BERRY MUSIC, den bisherigen SONOTON Agenten in England. Das ist die Geburtsstunde des eigenen SONOTON Schallplattenlabels. SONOTON definiert neue Standards in musikalischer und technischer Qualität. Die uniformen Schallplattenhüllen für Archivmusik werden durch farbige, individuell gestaltete Cover ersetzt.


1970 - 1980
Unter dem Pseudonym Norman Candler kreiert, arrangiert und dirigiert Gerhard Narholz über 20 Langspielplatten mit seinem großen Streichorchester, den MAGIC STRINGS. Auf den Labels DECCA/TELEFUNKEN und KING RECORDS erobern sie die Welt. 1971 erhält Norman Candler den ''3 Star Award'' der BBC London für ''das beste Album des Jahres''.

SONOTON produziert für das Label INTERSOUND Easy Listening Music mit international renommierten Künstlern wie Nelson Riddle, Billy May, Ted Heath, Mr. Acker Bilk, Xaviar Cugat, Horst Jankowski oder Frank Pourcel. SONOTON wächst weiter. Die Zahl der Auslandsvertretungen steigt auf 30. In vielen Ländern, wo Archivmusik unbekannt war, leistet SONOTON über seine lokalen Agenten Pionierarbeit.


1965 - 1970
SONOTON entwickelt das Library Business in Deutschland. Das zunächst TV-spezifische Musikangebot wird zu einem großen Spektrum aller denkbaren Musikrichtungen und Verwertungsarten erweitert. Führende in- und ausländische Komponisten schreiben und produzieren für SONOTON.

Die englische Firma BERRY MUSIC veröffentlicht SONOTON Produktionen weltweit auf den Archivmusiklabels CONROY, STUDIO ONE und PROGRAMME PRODUCTIONS.

SONOTON erfindet die "Underscores" (den alternativen Mix unter Weglassung jener Instrumente, die einen Dialog stören könnten), ein System, das inzwischen von allen Libraries der Welt kopiert wird. SONOTON produziert Easy Listening Music für den japanischen Markt, veröffentlicht auf POLYDOR und KING RECORDS.


1965
Rotheide und Gerhard Narholz gründen in München SONOTON. Gerhard Narholz, Schlagerkomponist für Interpreten wie Petula Clark, Bill Ramsey oder Heidi Brühl sowie Komponist für deutsche Spielfilme und TV-Serien, stellt zunächst für bestimmte Filme geschriebene Musik verschiedenen TV-Produktionsstätten als Untermalungsmusik zur Verfügung. Damit ist für Deutschland die englische Archivmusik (WEINBERGER oder CHAPPEL) auf originärem Weg neu erfunden.

Rotheide Narholz kommt aus der Tourismusbranche und entwickelt die Infrastruktur des jungen Unternehmens. In den kommenden Jahren überwacht sie die Entwicklung der EDV mit firmeneigener Software, erfindet das Musiksuchprogramm SONOfind, initiiert die SONOTON Website und die Einführung der HD MusicStation. Ihre Technikbegeisterung und Innovationskraft machen aus SONOTON über die Jahre ein High-Tech-Unternehmen.


1927
Im Jahr 1927 macht sich der Musikwissenschafter Meyer De Wolfe daran, Musik und Scores für die Filme seiner Auftraggeber zu produzieren. Die Tonträger bewahrt er in seinem Archiv im Londoner Soho auf. Sein Geschäftsmodell findet in den 30ern Nachahmung durch den britischen Musikverlag Ralph Hawkes von Boosey & Hawkes. In Europa sind es zunächst vor allem die britischen Notenblatt-Verlage wie Josef Weinberger Ltd. und Chappell & Co., die mit der Filmindustrie ins Lizenzgeschäft kommen. Ab den 30ern besitzen zudem die meisten großen Filmstudios Musikabteilungen, in denen eigens komponierte Musikstücke für Filmproduktionen entstehen. Vielfach greift man dort auf den Fundus aus dem eigenen Archiv zurück. Hier beginnt die Geschichte der Produktionsmusik und mit ihr die der modernen Music Library in England, die im Jahre 1965 mit der Gründung von Sonoton durch Rotheide Narholz und Gerhard Narholz in Deutschland ihre Fortsetzung findet.

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